Informationen rund um das Etikett

Etiketten, auch bekannt als Klebetikett, Aufkleber, Haftetiketten, Sticker oder auf Englisch Label, übernehmen sehr viele Aufgaben und begegnen einem an vielen verschiedenen Stellen im Leben.

Übersicht:

Funktionen von Etiketten

Etiketten erleichtern Arbeitsabläufe, helfen zu organisieren und Zeit zu sparen, warnen, sichern, weisen hin, sind Informationsträger, Werbeträger, dienen der Wiedererkennung und zum Verzieren.

Adressetikett, Inventaretiketten, Etiketten auf Produkten/Artikeln/Regalen/Chargen/Maschinen etc. enthalten Informationen. Etiketten auf Produkten dienen aber auch zu Werbezwecken, als Eyecatcher, vermitteln Qualität & Werbebotschaften. Hier ist die Qualität und das Design der Etiketten auch von besonders hoher Wichtigkeit, wohingegen ein Adressetikett nur kurz als Informationsträger dienen muss und kein aufwändiges Design benötigt. Ein Warn – oder Hinweisschild benötigt ebenso eine lange Haltbarkeit, hat aber ein genormtes Design.

Selbstklebende Etiketten/ Label bestehen in der Regel aus drei Schichten. Einem bedruckbaren Material, der oberen Schicht, einer Klebeschicht in der Mitte und einem Tragband, auf dass das Etikett aufgeklebt und wieder abgelöst werden kann.

Etikettenmaterial

Die gängigen Varianten sind Papier/Kartonetiketten oder Kunststoff/Folienetiketten (Polyethylen, PVC, Polypropylen und Polyester). Eine Besonderheit stellt die Dokumentenfolie dar. Dieses Material zerbröselt, wenn versucht wird das Etikett zu entfernen.

Produktion:

Produziert bzw. bedruckt werden die Etiketten idR auf Rollen. Im Anschluss werden sie nach Kundenwunsch in die passende Größe gestanzt und entgittert. Als Gitter wird die obere Etikettenfläche bezeichnet, die außerhalb der Stanzung des Etiketts ist. Durch die Entfernung des Gitters wird ein leichteres Ablösen der Etiketten ermöglicht. Je nach Kundenwunsch werden die Etiketten auf einen für seine Weiterverarbeitung passenden Rollenkern, in gewünschter Menge, gewickelt.

Wer keine Etiketten auf Rolle wünscht, kann sich diese auch in Bögen oder Leporello liefern lassen.

Stanzung:

Es gibt zwei sehr effektive Möglichkeiten ein Etikett zu stanzen. Einmal die Stanzung mit einem Werkzeug. Dies ist ein Blech, welches in eine Rotationsmaschine eingespannt wird und über die Etikettenbahn läuft. Die neuere Technik ist die Lasertechnik. Hierbei schneidet ein Laser die gewünschte Kontur aus. Der Vorteil des Lasers liegt ganz klar in der Flexibilität. Das Stanzwerkzeug kann nur die eine Form stanzen, für das es gemacht wurde. Für jede weitere Form benötigt man ein neues Blech. Mit dem Laser lassen sich auch Sonderformen, ohne Mehrkosten, schneiden.

Etikettenkleber:

Ein Etikett kann auch ohne Kleber hergestellt werden und so als Anhänger, Schildchen, Eintrittskarte etc. genutzt werden. Wenn ein Kleber genutzt wird, kann dieser verschiedene Eigenschaften haben.

Die Eigenschaften sind: Ablösbar, dauerhaft haftend, extra starker Kleber, niedrig- und hochtemperaturbeständiger Kleber. Weiter gibt es Sicherheitskleber, der nicht ohne Rückstände am Etikett ablösbar ist und somit einen unbemerkten Übertrag verhindert.

Sicherheitskleber VOID und Schachbrettmuster

Sicherheitskleber VOID und Schachbrettmuster

Drucktechniken:

Handschriftlich & handelsüblicher Drucker

Es gibt blanko Etiketten, die man entweder zu Hause selbst beschreiben kann, oder die in der richtigen Bogengröße, in einem handelsüblichen Drucker bedruckt werden können. Diese Variante dient eher dem privaten Gebrauch oder wenn man nur wenige Etiketten bedrucken muss.

Etikettendrucker

Der nächste Schritt wäre ein spezieller Drucker. Es gibt unterschiedliche Etikettendrucker Modelle und Größen – vom handlichen mobilen Etikettendrucker, über den Schreibtischdrucker bis hin zum Industriedrucker. Unterschiede gibt es hier in der DPI Zahl, Druckbreite, Druckgeschwindigkeit, Druckverfahren, Speicher, Ausstattung und Zusatzfunktionen.

Im Etikettendrucker werden Etiketten auf Rolle oder Leporello benötigt. Die meist verwendeten Etiketten sind allerdings selbstklebende Rollenetiketten. Leporello wird vor allem für Eintrittskarten und Co., ohne Kleber, genutzt.

Etikettendrucker arbeiten mit verschiedenen Druckverfahren: dem Thermotransfer oder Thermodirekt Druckverfahren sowie dem Tintenstrahldruck.

Thermodirektdruck

Im Thermodirektdruck, wird ein Thermo-Etikett partiell mit einem Druckkopf erhitzt und schwärzt so das Papier. Da hier das Farbband gespart wird, mindert das Kosten. Diese Drucke sind allerdings nicht ganz so lange haltbar. Daher werden sie für Etiketten benutzt, die einen kurzen Zweck erfüllen z.B. Versandetiketten, Kassenbons etc.

Thermortransferdruck

Im Thermotransferverfahren wird aus einem Farbband partiell die Farbe abgelöst und auf ein Etikett aufgetragen. Je nachdem welches Etikettenmaterial und Farbband Sie benutzen, können Sie sehr haltbare und hochwertige/konturscharfe Drucke erzeugen. Wichtig ist diese Konturschärfe vor allem für Barcodes.

Etikettendrucker mit Thermodirektdruck schaffen in einem Durchgang nur monochrome Drucke. Wenn ein mehrfarbiger Druck erreicht werden soll, muss das Farbband gewechselt werden und ein zweiter Druck drüber laufen.

Tintenstrahldruck

Bei dieser Drucktechnik sind farbige Drucke in einem Durchgang möglich. Die Drucke sind auf  Inkjet geeignete Papier- und Folienetiketten: Poyester und PP möglich. Bei kleineren Druckaufträgen kann dies eine attraktive Alternative zur Etikettendruckerei sein, da man hierbei sehr gute und haltbare Druckergebnisse erzielen kann.

Etikettendruckerei

In einer Etikettendruckerei können vor allem sehr große Mengen produziert werden. Was die Motive betrifft, sind Ihnen hier nur sehr wenige Grenzen gesetzt: Grafiken, Fotos, bunte Drucke, Sonderfarben etc. Sie können hier außerdem Sonderformen fertigen lassen und Lacke verwendet, die Bestandteil eines Designs sind und/oder der Haltbarkeit dienen.

Die gängigsten Drucktechniken sind in der Etikettendruckerei: Flexodrucktechnik und Digitaldrucktechnik. Der Digitaldruck steht dem Flexodruck, Dank hochmodernen Maschinen, in Sachen Qualität in nichts mehr nach.

Hier eine Stichpunktartige Aufzählung der Vorteile, die wir mit unseren Maschinen bieten:

Flexodruck:

  • Einsatz von Low Migration Farben/Lacken (für Lebensmitteletiketten)
  • Schmuck- und Sonderfarben
  • Hohe Druckqualität
  • Delam Relam Technik (partielles neutralisieren von Kleber)
  • Für mittlere und hohe Auflagen

Digitaldruck:

  • Kostengünstig und schnell bei kleineren und mittleren Auflagen und variablen Daten (keine Druckplatten oder Klischees notwendig)
  • Hervorragende Druckqualität
  • Schmuck- und Sonderfarben
  • Einsatz von Low Migration Farben/Lacken (für Lebensmittel Etiketten)

Was ist für mich sinnvoll?

Unterm Strich ist es sinnvoll sich am Anfang der Reise diese Fragen zu beantworten:

  1. Welchen Zweck erfüllt mein Etikett?
  2. Was möchte ich etikettieren? (Fläche)
  3. Wie lange muss es halten?
  4. Welchen äußeren Einflüssen muss es standhalten?
  5. Welche Designs möchte ich verwenden?
  6. Welche Form soll das Etikett haben?
  7. Welche Stückzahl wird benötigt?

Wenn man sich diese Fragen beantwortet, ist man auf einem Guten Weg Material, Kleber und Drucktechnik passend zu wählen und das für sich passende Etikett zu bekommen. Wir beraten Sie auch gerne. Wir kennen alle Produkte und alle Lösungen. Unsere Kontaktdaten finden Sie hier: https://www.ident24.de/kontakt/

Einbau einer Spendekante im Zebra ZD420 Etikettendrucker

Zebra bieten beim ZD420 Etikettendrucker Modell Module zur Nachrüstung an, die sich unkompliziert einbauen lassen. Wir zeigen Ihnen in dem folgenden Video, wie Sie ein Modul einbauen bzw. tauschen. Die Module für die Thermotransfer- und Therrmodirektdrucker sind nicht identisch aber der Einbau unterscheidet sich nicht. Daher ist das Video für beide Druckermodelle anwendbar.

Wenn Sie Fragen haben, können Sie sich gerne von einem unserer Mitarbeiter beraten lassen. Unsere Kontaktdaten finden Sie hier: https://www.ident24.de/kontakt/

Ein HP Indigo 6900 Etikett für Gießen Spirits – Gießen Dry Gin

Ein großartiges Beispiel für den perfekten Einsatz der HP Indigo 6900, ist unser Kunde Gießen Spirits und ihr Produkt, der Gießen Dry Gin.

Das 2018 gegründete Unternehmen benötigte eine Etikettendruckerei, die hochwertige Etiketten, in kleinen Stückzahlen, zu einem guten Preis drucken und das spezielle Design mit Material und Farbe umsetzen kann: Metallic (Kupferglanz) und hochdeckendes Weiß auf durchsichtigen Etiketten.

Es ist jedes Mal aufs Neue sehr spannend zu sehen, welche Möglichkeiten sich durch eine neue Maschine ergeben. Die HP ist nicht unsere erste Digitaldruckmaschine aber die Erste, die Metallic Farben drucken kann. Bisher konnte dies nur über Metallic Folien und einem Durchscheinen von Farben im Digitaldruck erreicht werden oder eben im Flexodruck, der aber nicht wirtschaftlich ist, wenn es um eine kleinere Auflagen geht.

Gießen Dry Gin ist ein intelligentes Gesamtkunstwerk. Die Macher haben lange an der perfekten Rezeptur getüftelt und einen Gin mit typischem Wacholder kreiert – neben dem aber auch Äpfel, Rhabarber und Hibiskusblüten eine entscheidende Rolle spielen, was zu einem hervorragenden fruchtig-komplexen Geschmacksbild führt.

Abgefüllt wird der Gießen Gin in Flaschen mit Apothekerform. Dies kommt nicht von ungefähr, genauso wie der Aufdruck auf dem Etikett. Denn als Symbol für Gießen ist Justus Liebig abgebildet. Der Professor für Chemie und Pharmazie, war als Universitätsprofessor in Gießen tätig.

Das Etikett für Gießen Dry Gin hat uns richtig Spaß gemacht.

Stellenanzeigen: Fachkraft für Lagerlogistik und Maschinenbediener (m/w/d)

Wir möchten unser Team in Grünberg verstärken. Zu diesem Zweck suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Fachkraft für Lagerlogistik sowie einen Maschinenbediener (m/w/d)

Weitere Stellenanzeigen finden Sie unter: https://www.print-id.de/karriere.htm

Wir feiern 15-jähriges Firmenjubiläum

Vom 2 Zimmer Büro zu einem Unternehmen mit über 50 Mitarbeitern

Erste verschickte Bestellung 

Alles begann am 01.10.2003 in einem kleinen Büro in der Winchester Straße – und dem ersten verschickten Auftrag. In den letzten Jahren hat sich viel getan: Wir sind stark gewachsen, haben investiert, neue Geschäftsfelder erschlossen und unseren Service sowie das Angebot fortlaufend angepasst und verbessert.

Aber nochmal zurück zum Anfang: Ein paar Monate nach der Gründung kam der ersten Mitarbeiter zu uns, der übrigens, wie viele andere der ersten Angestellten, noch zu unserem Team zählen.

Peu à peu wuchs die Mitarbeiterzahl und das Auftragsvolumen, was das Anmieten weiterer Büro- und Lagerräume erforderte.

Schlussendlich stand 2006 der Umzug in die Netanyastraße an, da der verfügbare Platz mit dem Wachstum nicht mehr mithalten konnte. Nur ein paar Straßen weiter hatten wir dann ein größeres Lager, in dem wir auch die ersten Produktionsmaschinen für den Start der eigenen Etikettenproduktion unterbringen konnten.

print-ID Firmengebäude in Gießen

2011 folgte ein Anbau um die Produktion und Lagerkapazität erneut zu vergrößern.

Bau der ersten Lagerhalle in Gießen

Es dauerte aber nicht lange, bis uns auch dieser Platz zu eng wurde.

Am 01.01.2013 stand unser Umzug der Produktion und Logistik nach Grünberg, in die Carl-Benz-Straße, an.
Mit der neuen Halle bot sich uns dann auch die Möglichkeit der Neuanschaffung einer Digitaldruckmaschine und einer Laserstanze im gleichen Jahr.

print-ID Produktion und Lager in Grünberg

In den folgenden Jahren wurde der Maschinenpark kontinuierlich modernisiert und erweitert. 2018 haben wir eine neue HP Indigo (Digitaldruck) und eine Gallus ESC 340 (Flexodruck) angeschafft und unsere Halle erneut um 500qm, auf inzwischen ca. 2000qm, erweitert.

Unser Online Shop ist von anfänglichen ca. 1000 Artikeln auf inzwischen über 300.000 Artikel angewachsen.

Dank der ständigen Investitionen, Optimierungen, Anpassungen, Neugier sowie spezialisierten/qualifizierten Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen, können wir ausgezeichnete Produkte, hohe Expertise, schnelle Lieferzeiten, und einen ausgezeichneten Service garantieren.

Unser Dank gilt allen Partnern, Kunden und Mitarbeitern – auf die nächsten 15 Jahre

Etiketten auf Rolle oder als Leporello?

In vielen Bereichen des täglichen Lebens finden Etiketten ihren Einsatz. Jede mögliche Form der Beschriftung und Kennzeichnung kann auf verschiedenen Etikettenmaterialien und Größen vorgenommen werden.

Je nach Einsatz und Kundenwunsch werden entweder fertig bedruckte Etiketten oder blanko Etiketten geliefert. Selbstverständlich kann auch ein partiell bedrucktes Etikett im unternehmenseigenen Etikettendrucker selbst bedruckt werden.

Die Etiketten können auf Rolle oder als Leporello gefalzt geordert werden. Eine weitere Form wäre der Blattbogen, welcher allerdings für den Druck in einem handelsüblichen Drucker verwendet wird – sofern die Etiketten noch bedruckt werden sollen.

Etiketten auf Rolle

Was ist ein Rollenetikett?
Etiketten auf Rolle werden in die gewünschte Form und Größe gestanzt und auf einem Rollenkern wieder aufgerollt.
Rollenkern, Größe und Breite der Etiketten werden an den jeweiligen Etikettendrucker angepasst, in dem sie eingesetzt werden sollen.

Für welchen Verwendungszweck ist das Rollen-Etikett geeignet?
Rollenetiketten sind die am häufigsten gewünschte Art für den Etikettendruck. Etikettendrucker haben eine Vorrichtung im Inneren, auf die der Rollenkern gesetzt werden kann. So liegt der Rollenkern geschützt und praktisch bereit für die Bedruckung. Die Rollenetiketten eignen sich außerdem wunderbar für Spendesysteme.

Etiketten mit Leporello Falz

Was ist Leporello Falz?
Etiketten die als Leporello gefalzt werden, werden genauso wie das Etikett auf Rolle produziert aber dann im Anschluss im Zick Zack gestapelt.

Für welchen Verwendungszweck sind Leporello Etiketten geeignet?
Leporello Etiketten werden hinter den Etikettendrucker gelegt. Der Anfang wird durch einen Schlitz in den Etikettendrucker eingeführt und bedruckt. Der Sinn liegt hier darin, dass man auch größere Mengen Etiketten drucken kann, ohne eine Rolle wechseln zu müssen. Da der Wechsel bei den meisten Etikettendrucker jedoch sehr wenig Zeit in Anspruch nimmt, werden Leporello Etiketten vor allem da eingesetzt, wo das Etikett keinen „Drall“ haben soll. Ein Papier, welches auf einer Rolle lag, wird sich ein wenig biegen. Für Klebeetiketten ist dieser Drall jedoch keine Einschränkung und auch für andere Verwendungen, wie z.B. dem Bon Druck, nicht relevant.

Kosten

Preislich unterscheiden sich die Etiketten, weil beim Leporello ein weiterer Arbeitsschritt, zum Falten, benötigt wird. Somit sind sie etwas teurer.